Blogparade: Mein bestes Jahr 2018 – Mehr Träume wagen!

Kaum war mein Blog auf der Welt, stolperte ich über einen Aufruf zu einer Blogparade.
Der Titel „mehr Träume wagen“ schien wie für mich gemacht, und schon wenige Tage später hatte ich das zugehörige Buch zu Hause…

 

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2017 geht langsam zu Ende. Es war für mich ein Jahr voller Veränderungen, schmerzhafter Heilungsprozesse, wundervoller Erfahrungen und tiefgreifender persönlicher Entwicklung. Und ein Jahr, in dem ich mir erstmals als Erwachsene erlaubt habe, einen Traum zu verwirklichen: Den Start dieses Blogs. Genau so, wie ich bin. Mit genau meinen Themen. Mich einfach so der Welt zu zeigen. Hui.

Und die Resonanz ist wundervoll!

Und dann sah ich einen Aufruf zu dieser Blogparade. Wenn die nicht passt?!

Mehr Träume wagen!

Genau – wenn ein Traum sich erfüllen kann, dann auch weitere. Und warum nicht auch ein richtig großer? Oder gleich alle?

Mein bestes Jahr 2018

Ja, warum nicht? Ich bin auf einem so guten Weg. Das neue Jahr wird das bisher beste – und so kann es dann Jahr für Jahr weitergehen. Aber gern!

Und die Zeit zwischen den Jahren eignet sich doch hervorragend zur Reflektion: Das alte Jahr noch einmal Revue passieren lassen, Gutes mitnehmen, Unerfreuliches zurücklassen und daraus lernen, den aktuellen Stand einschätzen und festlegen, wohin es im nächsten Jahr gehen soll. Wobei ich da weniger an gute Vorsätze der Kategorie „mehr Sport treiben“ denke als vielmehr an die wirklich bedeutenden Fragen: Was möchte ich eigentlich von diesem Leben? Was wünsche ich mir wirklich von Herzen für das neue Jahr? Welche Träume habe ich, wie könnten sie in der Wirklichkeit aussehen? Und, wenn ich ganz ehrlich bin, taucht an dieser Stelle für mich auch die Frage auf: Warum habe ich eigentlich bisher so wenig dafür getan?

Mein bestes Jahr 2018 -Life&Work-Book Fächer1

Zur Blogparade gehören auch alle Bilder und Übungen in diesem Artikel, die mir dafür zur Verfügung gestellt wurden, sowie das Life&Work-Book von Susanne Pillokat-Tangen und Nicole Frenken, das genau diesen Ansatz unterstützt: In zahlreichen Übungen wird aus ganz verschiedenen bekannten und unbekannten Blickwinkeln auf das eigene Leben geschaut. Dazwischen finden sich Inspirationstexte und „Mutmacher-Portraits“ von Frauen, die (beruflich) ihre Träume bereits leben. Wer bei diesem positiven Fokus bleibt, kann so die harten Zeiten von 2017 als Lernerfahrungen nutzen und die heute festgestellten Mängel als Potentiale für 2018 erkennen. Und schließlich geht es dann an das konkrete Planen.

Der Punkt wird für mich noch herausfordernd, genau wie schon der Ausdruck „Arbeitsbuch“. Mit Jahresplaner. Aber wie war das mit dem positiven Fokus?

Ja, es geht tatsächlich darum, an den eigenen Träumen zu arbeiten. Und sie möglichst konkret in das nächste Jahr einzuplanen.

Im ersten Moment spürte ich einen richtigen Widerstand in mir: Ich soll eine Pflicht aus meinen Träumen machen? Obwohl ich doch so eine Abneigung gegen Pflichten habe? (Mehr dazu hier.) Mache ich mir damit nicht meine eigenen Träume kaputt?
Nein, ganz im Gegenteil. Vielleicht kann ich mich sogar endlich mit meinen Pflichten anfreunden, wenn ich sie bewusst in den Dienst meiner Träume stelle. Alles eine Frage der Perspektive. Was für ein wundervoller Gedanke!

Aus dem Müssen kann ein Wollen werden!

Also gut, los geht’s. Naja, fast.

Jedes Buch ist für mich etwas wirklich Wertvolles. Meine gelesenen Bücher sehen immer noch neu aus. Und selbst Bücher, die ich inhaltlich überhaupt nicht mag, kann ich nur verschenken, nicht wegschmeißen. Und dieses hier ist doch eine tolle Sache. Da soll ich jetzt einfach hineinschreiben?! Noch so ein Widerstand. Obwohl dieses Buch dafür gedacht ist. Obwohl ich es genau dafür geschenkt bekommen habe! Trotzdem…
Aber auch hier konnte ich mir schnell selbst helfen: Es geht hier um meine Träume. Meine. Träume. Und um ihre Erfüllung. Soll die Erfüllung meiner Träume mir wirklich weniger wert sein als dieses Buch?! Autsch. Nein, soll sie nicht. Also los. Wertschätzungshalber mit Füller und Buntstiften. Ich habe meinen Namen eingetragen. Und es fühlte sich gar nicht so schlecht an. 🙂

„Im Aufschreiben liegt Magie“, wie mich schon das Vorwort erinnert. Diese Erfahrung habe ich schon öfter machen können. Was ich aufschreibe, befreit den Kopf, weil ich es aus dem bewussten Denken entlassen kann.
Außerdem ist Aufschreiben ein erster Schritt aus der Virtualität in die Realität. Tinte auf Papier kann ich anfassen, schon das ist mehr als das bloße Luftschloss im Kopf – so einfach ist der erste Schritt gemacht, der Grundstein in der Realität gelegt!
Und noch ein wichtiger Punkt: Aufschreiben klärt. Völlig vage Konstrukte kann ich gar nicht aufschreiben. Und schon habe ich eine erste Antwort auf meine Eingangsfrage, warum ich eigentlich bisher so wenig für meine Träume getan habe: Solange ich nicht weiß, was ich eigentlich will, kann ich auch nichts dafür tun. Weder bewusst noch unbewusst. Und selbst wenn ein Traum vor mir gestanden und mit Erfüllung gewunken hätte – wäre es mir überhaupt aufgefallen, solange ich gar nicht weiß, wie meine Träume überhaupt aussehen?

Schon beim ersten Blättern durch das Arbeitsbuch habe ich mich in zwei Übungen verliebt, die ich hier näher vorstellen möchte:

Bestandsaufnahme

Wie erfüllt fühlt sich eigentlich Dein Leben gerade jetzt in den einzelnen Bereichen an?

Was im ersten Moment nach einer schnell erledigten Aufgabe aussieht – die Bereiche sind vorgegeben und sollen mit Wertigkeiten von 0 bis 5 ausgemalt werden – entfaltet auf den zweiten Blick eine ungeahnte Tiefe. Nicht umsonst geben die Autorinnen an dieser Stelle den Tipp: „Lass Dir Zeit dabei.“

Zum einen ist da die Einteilung in vierzehn Lebensbereiche. So spontan würde ich an drei Bereiche denken: Arbeit, Freizeit und Familie. Auf den zweiten Blick hätte ich die Freizeit noch unterteilt in Hobbys, Freunde und freie Zeit, das wären dann insgesamt fünf. Aber vierzehn? Das Tolle daran: Je mehr Bereiche es gibt, umso weniger Gewicht hat es, selbst wenn ein oder zwei Bereiche völlig unerfüllt sind. Gut, das mal so klar zu sehen!

Zum anderen stellte sich mir beim Ausmalen die Frage, was genau ich denn jetzt eigentlich bewerten will. Die Quantität oder die Qualität? Unterteile ich die Felder, um beides einzutragen ? Oder mische ich? Ich habe mich für letzteres entschieden. Schließlich geht es um die Empfindung, nicht um eine objektive Beurteilung. Und ich habe mir ganz bewusst die Zeit genommen, nicht nur auf das erste spontane Gefühl zu achten, sondern auch einmal ganz ehrlich und konkret hinzuschauen und aufzuschreiben: Was genau fehlt mir denn zur kompletten Erfüllung? So wurde der Mangel gleich noch ganz von allein zum Potenzial: Ich weiß jetzt, was ich wo verändern kann und möchte.
Und das beste: Es sieht viel besser aus, als ich im ersten Moment gedacht hätte!

Dass die Felder in der Grafik alle gleich breit sind, zeigt, dass all diese verschiedenen Bereiche gleichwertig zur Erfüllung meines Lebens beitragen können. Ob das bisher der Fall ist, wird anschließend in der Zusammenfassung eingetragen. Dabei habe ich die Chance genutzt, mich zusätzlich zu fragen, wie wichtig mir persönlich die einzelnen Bereiche denn tatsächlich sind. Sind die mir wichtigsten Bereiche auch am erfülltesten? Sind die zu kurz gekommenen Bereiche eine Investition von mehr Zeit und Aufmerksamkeit wert, oder bedeuten sie mir ohnehin nicht viel? Und welche Dinge lassen sich besonders leicht umsetzen, weil ich bisher einfach nur nie auf die Idee gekommen bin, dass ich mich so einfach (noch) wohler fühlen könnte?

Jetzt bist Du dran, wenn Du möchtest: Hier findest diese Übung zum Ausdrucken.

Erst Träumen, dann Planen

Bei meiner zweiten Lieblingsübung geht es um das Träumen. Und ich mag sie deshalb so, weil sie genau auf den Punkt bringt, was für mich am Thema so wichtig ist:

Träume brauchen Raum.

Hier bekommen sie gleich zwei Seiten. Auf der ersten Seite ist Platz für alle Wünsche und Träume für 2018. Auch für die großen und geheimen.

Der Clou ist aber Seite 2: Mach die Übung noch mal. Und dieses Mal bitte ohne Selbstbegrenzung.

Wow. Meine Ausgangsfrage war, warum wir so wenig für unsere Träume tun. Den ersten Punkt (fehlende Klarheit) hatte ich schon entdeckt – hier versteckt sich der Rest der Antwort:

Wir begrenzen uns selbst. Aus Angst vor Enttäuschung beschäftigen wir uns gar nicht erst mit unseren Sehnsüchten – wie soll Klarheit dann überhaupt entstehen?

Oder aber wir begrenzen uns durch äußere Umstände: Keine Zeit, kein Geld, der andere macht bestimmt nicht mit… – Moment mal. Hier geht es doch um das Träumen! Wenn wir schon im Denken nicht über diese Grenzen hinauskommen, wie soll es denn je im Handeln möglich sein?

Das Schöne ist: Auf der anderen Seite dieser Grenzen liegt nicht nur Freiheit, sondern auch Klarheit und Begeisterung! Mit dieser Klarheit sind einige Aspekte sogar wieder innerhalb der aktuellen Grenzen erfüllbar. Bzw. werden es jetzt, nachdem sie mir überhaupt bewusst geworden sind. Und die Begeisterung hilft, in die Planung einzusteigen oder andere mitzureißen. Nach dieser Übung weiß ich nicht nur, was ich will, sondern vor allem auch warum! Wow, was für eine Kraft!

Und falls sich irgendwo doch noch ein innerer Widerstand versteckt, ist auch dafür eine Seite im Buch vorgesehen.

Ich kann nur sagen: Danke, Susanne und Nicole, für die Blogparade mit diesem traum-haften Thema! Danke für das Buch und die Möglichkeit, meine eigenen Träume mit so vielen kleinen Tricks zu entdecken, aus so vielen Blickwinkeln zu betrachten und schließlich so detailliert ausarbeiten und planen zu können. Ich freue mich auf die Zeit zwischen den Jahren, wenn ich die restlichen Seiten bei Plätzchen und Cappuccino fülle. Denn es fühlt sich tatsächlich nicht nach Arbeit an, wenn ich mir nicht gerade einen festen Zeitpunkt dafür aufzwinge. Und ich freue mich auf das neue Jahr, wenn die Träume dann nach und nach wahr werden. 🙂 Vielleicht gibt es ja im Advent wieder eine Blogparade, bei der wir über die Ergebnisse berichten? 😉

Morgen findest Du Artikel dieser Blogparade bei Kristina Mohr und Shivani Vogt.
Die Beiträge zum Business-Book für selbständige Frauen schreiben heute Monika Firgau und Elke Janßen.

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Wenn Du Lust hast, Dein bestes Jahr 2018 samt Deiner kleinen und großen Träume mit dem vorgestellten Buch zu planen, kannst Du es hier bestellen. Außerdem kannst Du Dich dort mittlerweile für die Ausgabe 2019 vormerken lassen.

Ich wüsste da auch zwei Freundinnen, für die das ein tolles Weihnachtsgeschenk wäre…

Ob mit oder ohne Buch: Ich wünsche Dir genügend Zeit zum Träumen! Ich werde sie mir nehmen – für ein noch erfüllteres Jahr 2018!

 

„Gut gemeint“ – Energieverschwendung für alle

Es hat mich mal wieder erwischt. Das Gut-Meinen ist mit mir durchgegangen – und hat am Ende alles noch schlimmer gemacht.

Dabei könnte es doch so einfach sein.

Es hat mich mal wieder erwischt. Das Gut-Meinen ist mit mir durchgegangen – und hat am Ende alles noch schlimmer gemacht.

Dabei habe ich doch erst vor einigen Wochen das Extrem von der anderen Seite erlebt:
Eine Bekannte meinte es gut. So gut, dass sie ein ganzes Wochenende lang bei ihrem Freund aufgeräumt und geputzt hat. Leider war ihr Aktionismus größer als die Effektivität, und am Ende waren alle genervt. Und wie! Weder war es wirklich sauberer als vorher, noch war das Wochenende gemütlich, noch war ihr irgendwer so richtig dankbar für das, was sie da erledigt hat. Ist halt schwierig, sich über das Feudeln (norddeutsch für: den Boden feucht wischen) des Badezimmers zu freuen, wenn Du noch im Schlafanzug in der Küche sitzt und offensichtlich gleich duschen willst. Oder wenn die Waschmaschine läuft, aber ohne Deinen Pulli in der gleichen Farbe… Und wer arbeitet umgekehrt schon gern für andere, wenn so gar keine Begeisterung zurück kommt?

Ich selbst schaffe sowas eher gedanklich als tatkräftig, aber das macht es leider auch nicht besser. Mein ‚Meisterwerk‘ war ein Gespräch vor ein paar Jahren, bei dem sich das Gut-Meinen ins totale Gegenteil verkehrt hat: Ich wollte jemandem sagen, dass mir sein Verhalten in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe nicht passte. Unbedingt ohne Vorwurf, denn ich war mir sicher, dass er es nicht böse meinte. Und das Projekt war ja noch längst nicht abgeschlossen. Leider habe ich mir so lange Gedanken gemacht und an der Mail herumformuliert, bis sie selbst für Menschen, die mich gut kennen, nach Angriff klang. Da war das Drama dann noch größer, auch und gerade für mich selbst.

Und nun hatte ich eine enttäuschende Nachricht zu überbringen. Im Nachhinein kann ich nur den Kopf über mich schütteln. Viel ätzender hätte ich das für beide Seiten gar nicht gestalten können. Dabei war es doch so gut gemeint?

Genau das Gut-Meinen ist das Problem.

Mittendrin in der Situation und in den Gedanken dazu ist das gar nicht zu erkennen. Ich möchte es für einen anderen so gut wie möglich machen. Das kann doch nicht falsch sein? Ist es auch nicht. Allerdings funktioniert es auch nicht.
Wer kennt nicht die Klischee-Schwiegermutter? Die meint es ganz besonders gut! Und geht damit ganz besonders auf die Nerven… Aber warum eigentlich?

Wer es gut meint, ist gedanklich beim anderen.

In meinen eigenen Gedanken werde ich aber nie die richtige Antwort finden, was der andere wirklich möchte, denkt oder gar fühlt. Im Extremfall weiß er oder sie es sogar selbst nicht. Wie sollte ich es dann wissen können?

Dabei schließe ich von mir auf den anderen.

Wie könnte ich auch anders? Aber wann tickt der andere schon genau wie ich? Trotzdem erzeuge ich doppelten Erwartungsdruck: Ich muss beachten, was für den anderen wichtig ist. Und der hat sich bitteschön darüber zu freuen. Zu merken, was ich da für ihn tue, wie viele Gedanken ich mir gemacht habe – und dankbar zu sein! Gefälligst! Kein Wunder, dass das anstrengend ist. Für beide Seiten. Besonders dann, wenn es schief geht.

 

Eine bessere Idee

Aber was heißt das nun? Gar nicht mehr über den anderen nachzudenken oder ihm lieber nichts Gutes mehr tun zu wollen, kann doch kaum die Lösung sein. Aber was dann?

Klarheit

Ich kann mir überlegen, worum ganz genau es mir selbst eigentlich gerade geht.

Wer weiß, was er wirklich will, macht es gut!

Jedenfalls so gut, wie es überhaupt geht.
Dann brauche ich kein Gut-Meinen mehr:
Wenn ich eine saubere Küche will, mache ich sie sauber – und brauche keinen Dank mehr.
Wenn ich mehr Zeit mit meinem Partner verbringen will, frage ich ihn, ob ich etwas für ihn erledigen kann – oder mache es mit ihm gemeinsam.
Wenn ich jemandem eine Freude machen will, kann ich beachten oder fragen, was für ihn gut ist.
Wenn ich etwas mitteilen möchte, ohne anzugreifen oder zu enttäuschen, kann ich genau das sagen.

Klingt ganz einfach. Vor allem im Nachhinein. Aber warum machen das dann nicht alle immer so?
Mir fällt dazu nur eine Antwort ein: Weil es dann gar nicht um die Sache selbst geht. Sondern um den Beweis, dass ich gut meine, was vermeintlich nicht gut ankommt.
Aber wem und warum muss ich das beweisen? Worum geht es da wirklich?
Mein Verdacht:

Die Angst, nicht zu genügen

Was, wenn mein Partner gar nicht mehr Zeit mit mir verbringen möchte? Oder mir eine Aufgabe gibt, zu der ich keine Lust habe? Oder gar keine Hilfe möchte, sodass ich mich überflüssig fühle?
Was, wenn das Paar gar nicht gut findet, was die Schwiegermutter für sie vorschlägt?
Was, wenn mein Gegenüber enttäuscht oder sauer auf meine Nachricht reagiert?

Ist es nicht das, was ich vermeiden möchte? Dass es jemandem wehtut? Und dass ich mich gezwungen fühle, darauf zu reagieren, während ich mich hilflos fühle?
Aber ganz ehrlich: Wenn es überhaupt so sein sollte, dann ist es eben so. Egal, ob ich mich traue hinzugucken oder nicht! Und erst recht, wenn ich dann auch noch einen Riesenwirbel darum veranstalte, den der andere nicht mehr einfach als unangenehm abhaken kann. Stattdessen zwinge ich ihn, sich auch noch ausführlich damit auseinanderzusetzen. Und dabei versteht er noch weniger als ich, warum eigentlich. Ganz schön kontraproduktiv, oder?

Also ist Gut-Meinen tatsächlich Energieverschwendung.

Und der Mut zur Klarheit lohnt sich in jedem Fall.

PS: Weißt Du was, liebe Angst?

Ich muss gar nicht perfekt sein.

Und wenn ich feststellen sollte, dass mein Partner, meine Beziehung oder meine Schwiegertochter anders sind, als ich dachte, dann ist das keine Katastrophe, sondern das Leben.

Und dass ein anderer Mensch durch meine Entscheidung oder mein Verhalten unangenehm berührt wird, gehört leider auch zum Leben. Das macht aus mir keinen schlechten Menschen. Aber es unbedingt vermeiden zu wollen, einen Verzweifelten.

Dabei kann es doch so einfach sein:

Ich mache, was ich wirklich will. Dann ist gut.