Mamas Winkelblicke: Wenn „geht nicht“ nicht mehr geht – Neuausrichtung des Blogs

Wenn nur ein einziger Mensch es schafft, trotz schwieriger Umstände glücklich zu sein – warum sollte es dann für Dich nicht auch möglich sein?

Die Frage ist nicht ob, sondern wie!

Und genau darum wird es hier auf dem Blog in Zukunft gehen.
Ganz praktisch zum selbst ausprobieren.

Für alle Mamas, die nicht nur für, sondern mit ihren Kindern glücklich sein möchten.

Vor knapp drei Monaten, pünktlich zum Muttertag, hat mein Leben eine ganz neue Dimension bekommen: Ich bin Mutter geworden.
Und so riesig meine Freude über die Schwangerschaft und die Vorfreude auf das Baby war, so gut kann ich mich auch noch an die eine Woche gegen Ende der Schwangerschaft erinnern, als mir plötzlich bewusst wurde, was da eigentlich auf mich zukommt: Eine Wende um 180 Grad, von der ich nur weiß, dass sie stattfinden wird. Nicht wann, nicht wie. Nur, dass sie unwiderruflich für den Rest meines Lebens ist und dass ich absolut keine Kontrolle darüber habe. Uff. Panik!

Heute weiß ich:

Mamas sind die stärksten Menschen der Welt

gnadenlos unterschätzt und verkannt – vor allem von sich selbst.
Ich finde es so schade zu erleben, wie viele Frauen sich im Mamasein auflösen, Großartiges leisten und trotzdem im Gefühl stecken bleiben, es nicht gut genug zu machen. Alles versucht zu haben, aber nichts ändern zu können. Und eigentlich auch keine Kraft (mehr) zu haben, aber „es muss ja“. Das macht doch keinen Spaß!

Liebe Mami, „es muss“ überhaupt nichts, Du bist wundervoll, unglaublich stark und Du kannst immer etwas ändern!

Ich weiß jetzt noch klarer als vorher:

Die Perspektive macht den größten Unterschied

und ich habe immer die Wahl. Nicht unbedingt, wie eine Situation ist oder wie eine Veränderung ausgeht, aber mindestens, ob ich mich dagegen wehre oder das beste daraus mache. Ob ich mich auf die Katastrophen fokussiere („Ab jetzt wird es nie wieder besser – nur anders!“), mein Leben von Ängsten bestimmen lasse („Aber funktioniert das denn mit Kind?“) und mich immer nur damit beschäftige, was gerade alles noch nicht oder nicht mehr möglich ist. Oder ob ich offen auf das zugehe, was da kommt. Ausprobiere, was mit Kind möglich ist, die kleinen und großen Momente genieße, die gerade jetzt da sind und ganz bewusst an den Herausforderungen wachse.
Ob ich die Verantwortung an die Situation und alle anderen abgebe und daran verzweifle, dass sie nichts ändern, oder ob ich schaue, wo ich selbst doch noch Möglichketen habe:

Ich habe mich entschieden, mit Kind glücklich zu sein

Das bedeutet, diesen neuen Menschen in mein Leben zu integrieren. Genau so, wie er ist – und genau so, wie ich bin! Das erfordert die Bereitschaft zur Veränderung. Immer und immer wieder. Den Mut, mich ganz und gar einzulassen, Unbekanntes zu wagen. Durch alle Ängste hindurch. Und die Neugierde, immer wieder hinzugucken, wer dieses kleine Wunder Mensch von sich aus schon ist.

Und es erfordert die Klarheit, wer ich selbst überhaupt bin, was mir wichtig ist und was ich mir vom Leben wünsche. Denn ich bin nicht nur Mutter. Und

Wie könnte ich eine gute Mutter sein, wenn es mir selbst nicht gut geht?

Dafür habe ich in den letzten 12 Wochen schon unzählige Male meine Prioritäten umsortiert und werde das sicherlich noch öfter tun.
Wenn ich bereit bin, das alte Leben loszulassen, den Anspruch, perfekt sein zu müssen (oder auch nur zu können), relativiere und mich auf das konzentriere, was mir und meinem Zwergi wirklich wichtig ist, dann entstehen ganz neue Möglichkeiten:

Ich erschaffe mir das Leben, das ich mir wünsche

und das in Freude und Leichtigkeit. Auch das erlebe ich bereits.

Nein, damit will ich nicht behaupten, dass es keine anstrengenden Momente gibt. Keine Grenzsituationen, in denen ich nicht weiß, wie ich zurecht komme, und dann stinksauer auf den Papa bin, der sich gerade nicht zuständig fühlt, um nur ja nicht meine eigene Verzweiflung und Unzulänglichkeit fühlen zu müssen.
Damit will ich nur sagen, dass niemand auf der Welt mir Stress oder Druck machen kann – außer mir selbst. Dass ich nicht in diesen Gefühlen hängen bleiben muss. Und dass nicht jemand anders oder die Situation sich ändern muss, damit etwas besser werden kann. Ich selbst kann den Anfang machen. Immer.

Was sich katastrophal anfühlt, ist noch lange keine Katastrophe!

Und selbst Katastrophen lassen sich meistern.
Damit will ich sagen, dass es immer einen Weg gibt – auch wenn ich ihn gerade nicht sehen kann. Weil „geht nicht“ einfach als Option nicht in Frage kommt, wenn außer mir niemand da ist. Und weil auch das eben nicht selbstverständlich ist.

Für Dich gilt das alles nicht, weil… ?

Das stimmt nur, solange Du es selbst glaubst. Ich werde hier kein Wettpinkeln veranstalten, wessen Situation schwieriger ist, denn mich im Drama zu suhlen ist kontraproduktiv. Außerdem spielt es überhaupt keine Rolle. Wenn nur ein einziger Mensch es schafft, trotz schwieriger Umstände glücklich zu sein – warum sollte es dann für Dich nicht auch möglich sein?

Die Frage ist nicht ob, sondern wie!

Und genau darum wird es hier auf dem Blog in Zukunft gehen.

Darum, was Veränderungen wirklich brauchen.
Darum, wo Anerkennung herkommt.
Darum, welchen riesigen Unterschied es macht, welche Fragen ich mir stelle.
Und darum, was meine Beziehung zu meinem Kind mit meiner Beziehung zu mir selbst und zu meinem Leben zu tun hat.
Ganz praktisch zum selbst ausprobieren.

Für alle Mamas, die nicht nur für, sondern mit ihren Kindern glücklich sein möchten.

Und natürlich auch für neugierige Papas und alle anderen Interessierten.

Was bleibt, ist der positive Fokus – ohne Schönreden oder Ignorieren der Umstände:
Weg von „Warum habe ich es so schwer?“ hin zu „Was wünsche ich mir vom Leben und wie kann es möglich werden?“

Ich freue mich darauf – bist Du dabei?

4 Kommentare zu „Mamas Winkelblicke: Wenn „geht nicht“ nicht mehr geht – Neuausrichtung des Blogs“

  1. Ich bin dabei! 😄
    Und das, obwohl ich keine Mama bin.
    Deine klaren Worte tun mir gut.
    Sie erinnern mich, dass es ICH bin, die die Verantwortung dafür hat, wie ich mit Situationen umgehen will.
    Und sie unterstützen mich, bewusster darauf zu achten, wie ich mit Veränderungen umgehen will.
    Denn wenn dir das mit Baby gelingt – dann wird es mir ohne wohl auch möglich sein. 😉
    Danke für deinen Blickwinkel! 🙏💖

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  2. So genial geschrieben und SO wahr!
    ❤️❤️❤️
    Danke von Herzen, dass du das mit uns Frauen teilst und so eine wundervolle Inspiration bist!
    ❤️❤️❤️

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